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Goldene Verlobungsmomente am Schloss Nymphenburg

Das nach italienischem Vorbild errichtete „Lusthaus Nymphenburg“ war zunächst nur ein mächtiger kubischer Pavillon und hatte nicht sehr viel gemeinsam mit den prächtigen Schlossfassaden von heute. Der himmlische Schlossgarten, der sich bis in die Weiten rund um das königliche Anwesen erstreckt, rundet seine majestätische Anmut ab. Das Schloss in seiner ersten Form wurde Anfang des 16ten Jahrhunderts dem bayerischen Kurfürstenpaar Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen geschenkt und war seitdem eine sehr beliebte Residenz vieler Fürsten und Könige. Das Schloss wurde zahlreiche Male ausgebaut und verändert, wodurch es seine heutige Prächtigkeit erlangte. Allein der Blick auf den Eingang ist wunderschön, mit seinen spiegelnden Teichen und den zahlreichen Vögeln und Schwänen. Ein perfekter Platz also, um Stimmung und Lebendigkeit in die Motive zu bringen. Gleich nebenan findet man einen botanischen Garten mit vielen tropischen Eindrücken und einer wunderbaren Kulisse für jegliche Fotovariationen.

Isa und Sebastian werden im Sommer 2021 heiraten und ich freue mich sehr darauf ihren großen Tag fotografisch zu begleiten. Wie viele meiner Paare haben auch sie sich zuvor für ein Engagement Shooting entschieden. Eine nicht nur schöne, sondern auch kluge Idee. Gerade wenn man bisher noch nicht professionell vor der Kamera „agiert“ hat und vielleicht noch etwas unsicher ist. Aber hier braucht sich niemand Gedanken zu machen, denn so erging es den meisten bei ihrem ersten Fotoshooting – auch mir! Ein Engagement Shooting vor der Hochzeit ist durchaus sinnvoll, um ein Gefühl für die Kamera zu entwickeln, sich wohlzufühlen und auch den Fotografen besser kennen zu lernen. Und hinreißende Bilder, die zum Beispiel für Einladungskarten verwendet werden können, hat man am Ende auch noch…!

Ein kalter, aber goldener Herbsttag bot uns eine kuschelige und farbenfrohe Stimmung, passend zur Jahreszeit . Isa und Sebastian war es bewusst wichtig, einen Kontrast zwischen den herbstlichen Fotos auf ihren Einladungskarten und den Bildern ihrer anstehenden Sommerhochzeit zu erzeugen. Gesagt, getan! Das Nymphenburger Schloss mitten im Herbst ist ein idealer Spot dafür.

Isa und Sebastian haben bereits in der Schulzeit zueinander gefunden und beschreiten nun seit 10 Jahren ihren gemeinsamen Weg. Eine Liebesgeschichte, die als Teenager begann und bald im gegenseitigen „Ja“-Wort gipfelt.
Doch wie war das eigentlich damals genau mit dem Kennenlernen? Und wie ist es Euch während des Shootings ergangen? Nach dem Motto „Tell us about you and your shoot“ habe ich diese und weitere Fragen rund um die beiden als Paar und unser Shooting sowohl Isa als auch Sebastian gestellt. Natürlich – und ganz im Herbstblatt-Stil – mit der Bitte, sie unabhängig voneinander zu beantworten ;). Ich bedanke und freue mich sehr, nun alle Fragen und Antworten hier in meinem Tagebuch veröffentlichen zu dürfen!

Liebe Isa, lieber Sebastian… die Überraschung ist euch geglückt!
Viel Spaß beim Lesen, Staunen und Schwelgen in Erinnerungen…

TELL US ABOUT #YOUANDYOURSHOOT

Auch wenn es schon mehr als 10 Jahre zurückliegt... könnt ihr euch noch an euer 1. Date erinnern?


Isabel:

Unser erstes Date war in der Eisdiele in Fürstenfeldbruck. Wir haben uns einen unfassbar großen Eisbecher geteilt. Ich weiß gar nicht mehr, ob wir den überhaupt geschafft haben (lacht). Anschließend sind wir in die Kaserne gefahren, in der Sebastian damals noch wohnte. Ich war noch sehr jung und wusste ehrlich gesagt nicht wirklich, was eine Kaserne ist. Aber das hab ich ihm natürlich nicht gesagt und einfach so getan, als ob ich mich genauestens auskennen würde. Da es sich um mein allererstes Date überhaupt gehandelt hat, war ich insgesamt sehr schüchtern und habe gefühlt kein einziges Wort gesprochen. Als ich aus der Kaserne raus war, hat er mir sofort geschrieben. Er wollte mich wiedersehen.

Sebastian:

Es war wundervoll. Wir waren in der Eisdiele am Fluss in Fürstenfeldbruck. Isa hat viel gelacht und war sehr schüchtern (grinst).

Und wie war das mit dem Heiratsantrag?


Isabel:

Den Antrag bekam ich während unserer Westküsten-Rundreise in den USA mit Bastis Mama und seiner Schwester. Wir haben einen Tag in den White Sands verbracht, da Basti schon einmal dort war und oft von diesem Ort geschwärmt hat. Ich habe in keinem Moment daran gedacht, dass er mir hier einen Antrag machen könnte. Der Kofferraum war voller Rosen, alle waren eingeweiht, aber ich zum Glück völlig ahnungslos. Selbst als alle Angst hatten, dass bei einer Fahrzeugkontrolle auch der Kofferraum inspiziert werden könnte, bekam ich nichts davon mit. Basti hat mich zum „Fotos machen“ über einen Hügel gelockt, währenddessen seine Mama und Schwester auf der anderen Seite ein Herz aus Rosen ausgelegt haben. Als wir zurückkamen sah ich unten dieses riesige Herz. Und da noch viele andere Menschen um uns herum waren dachte ich nur „Was soll das und wer von denen hat das gemacht?“ Noch nicht einmal jetzt kam ich drauf, dass das für mich sein könnte. Bis Basti dann hinter mir sagte „Hallo, dreh dich mal um.“ Er kniete vor mir und als ich die Situation endlich verstanden hatte und ein paar Freudenschreie losließ, habe ich mich riesig gefreut und natürlich auch „Ja“ gesagt!

Sebastian:

Den Antrag habe ich ihr in den USA (White Sands) gemacht. Erst wusste ich nicht, ob ich ihn dort oder am Grand Canyon machen soll, habe mich dann aber für "White Sands" entschieden. Wir waren schon am Ende unseres Urlaubes und, sofern sie „Ja“ sagen würde, hatte ich den Plan, dass wir zur Feier des Tages an einer der dortigen BBQ-Hütten etwas feiern könnten. Für den Antrag habe ich Isa hinter die weißen Sanddünen für "Fotos zu zweit" entführt und meine Mutter und Schwester damit beauftragt, neben der kleinen Grillhütte ein Herz aus Rosen mit Kerzen in der Mitte zu plazieren. Nichtsahnend wollte Isa schon wieder recht schnell hinauf auf die Düne, von wo aus man das Herz direkt hätte sehen können. Mein nervöser Versuch noch etwas Zeit hinauszuzögern, mich mit ihr in den Sand zu setzen und gemeinsam die Aussicht genießen zu wollen, gelang leider nicht. Isa ging einfach weiter (lacht). Als sie das Herz sah, kniete ich mich hinter sie. Doch sie schritt immer noch weiter und fragte „Was machen die Leute denn da?“ Ich, immer noch an derselben Stelle kniend, musste fast schreien als ich sagte „Dreh dich mal um“. Dann hat sie es langsam verstanden und noch nie dagewesene Geräusche von sich gegeben, vor Freude nehme ich an (lacht). Ich musste aber nochmal nachfragen, ob das nun ein "Ja" war, sie hatte mich nur umarmt und geküsst. Danach war ich sehr erleichtert und wir haben, wie oben gesagt, gegrillt und mit Sekt angestoßen.

Wenn der jeweils andere von euch ein Tier wäre, welches würdet ihr wählen und warum ausgerechnet dieses?


Isabel:

Schwierig zu sagen, aber auf jeden Fall ein Hund. Er liebt Hunde und freut sich schon so darauf, später einen eigenen zu haben. Außerdem ist er treu, ehrlich und liebevoll wie ein Hund (grinst). So ein bisschen Bär steckt aber auch in ihm, da er so schön kuschelig und gemütlich ist.

Sebastian:

Isa wäre ein Hund. Treu, liebenswert und manchmal etwas tollpatschig, aber für jeden Spaß zu haben!

Beschreibt euch in Geschmacksrichtungen.


Isabel:

Zum einen süß, weil er manchmal einfach süße Sachen macht, mit denen ich nicht rechne. Wie zum Beispiel für mich zu kochen oder mich mit seiner witzigen Art zum Lachen zu bringen. Aber auch scharf, da er gerne viel zu scharf isst und ich an seiner Stelle Schweißausbrüche bekommen würde. Aber ihm schmeckts anscheinend.

Sebastian:

Isa wäre die Geschmacksrichtung "Crêpes". Sie rastet förmlich aus, wenn sie das nur irgendwo liest...

Wenn jeder von euch eine Million Euro hätte, was würdet Ihr euch damit gegenseitig Gutes tun?


Isabel:

Ein neues Auto, am besten einen BMW M5 oder etwas Vergleichbares. Vielleicht wäre noch ein schöner Urlaub drin, mit dem ich ihn überraschen kann, oder auch ein neuer, noch größerer Computer (der jetzige ist schon echt riesig).

Sebastian:

Ich glaube, wir tun uns unabhängig vom Geld schon genug Gutes. Es spielt keine große Rolle, wie viel Geld man dafür hat. Ich würde an die Zukunft denken und ein paar Häuser bauen, sodass man finanziell abgesichert ist. Wenn das gegeben ist, hat man auf die Zeit gesehen glaub ich ausreichend Geld, um sich immer wieder mal ein schönes Geschenk machen zu können.

Ohne Einschränkungen: Wie würde euer perfektes Zuhause aussehen?


Isabel:

Ein Haus mit Garten. Am besten ein Garten, der zugewachsen ist und mit einer Hängematte darin. Basti hätte gerne einen großen Hund und ich eine Katze (bei letzterem müssen wir uns aber noch einig werden). Und er wünscht sich einen Partykeller, von dem ich tatsächlich auch nicht abgeneigt wäre. Ansonsten ist mir einfach nur wichtig, dass es gemütlich ist und wir uns gemeinsam wohlfühlen.

Sebastian:

Mediterran. Viele "Steinwände" mit aufeinandergelegten Steinen an der Wand, viel dunkles Holz an den Decken, ein Kamin und eine große Kochinsel in der Küche. Ein mittelgroßer und uneinsehbarer Garten mit Gemüse und Blumenbeeten. Wenn‘s nach mir geht hätte unser Haus einen rustikal eingerichteten "Alt-Herren-Raum" für gemütliche Abende mit Freunden. Das Ganze darf gerne am Rand einer bayerischen Stadt sein.

Wie war das Engagement-Shooting für euch?


Isabel:

Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich war überrascht, dass wir vor der Kamera doch so gut interagiert haben.

Sebastian:

Es war alles super. Ich bin ganz offen, ohne Erwartungen drauf zugegangen, und wurde nicht enttäuscht.

#YOUANDYOURSHOOT

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